Mit Bleistift und Schnipseltechnik zeigen Mittelschüler in Königsbrunn, welche Kreativität in ihnen steckt

Junge Künstler bestücken derzeit das Kunstkarree im Rathaus in Königsbrunn mit Zeichnungen. Unter dem Motto „Kunst in der Mittelschule“ haben die Schüler, alle im Alter zwischen zehn und 16 Jahren, eine Ausstellung geschaffen. „Die Schüler fertigten unter Anleitung von fünf Kunsterziehern eine bunte Vielfalt an Exponaten“, sagten die beiden Lehrer Günter Garreis und Viktoria Allgayer, die die Ausstellung organisiert haben, bei der Eröffnung. Ob mit Aquarellfarben, in Schnipseltechnik, mit filigraner Tusche oder mit dem Bleistift – heraus kam eine vielseitige Ausstellung, die bis einschließlich Freitag, 27. März, zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen ist.

Zur Vernissage kamen zahlreiche Schüler, Lehrer sowie Mitglieder des Stadtrates. Die Schulband No suspicion aus den Musikern Elina Jungmann (Gesang), Tim Schilling (Schlagzeug), Kilian Muschalik (Gitarre) und den Lehrern Mathias Höchst (Gitarre), Günter Garreis (Gitarre) und Viktoria Allgayer (E-Violine und Gesang) begleitete die Ausstellungseröffnung musikalisch. Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl lobte das Engagement der Schüler, die sich im Kunstunterricht für verschiedenste Themen und den Stil bekannter Künstler wie Roy Lichtenstein, Picasso und Miro begeistern ließen. Ihr Wissen setzten sie in eigenen Bildern kreativ um. „Dass eine ganze Schule im Rathaus ausstellt, ist schon eine besondere Premiere“, freute sich Feigl. Schulleiterin Gisela Ehrentreich betonte, dass besonders in der heutigen Zeit, in der das Hauptaugenmerk auf den Leistungen in den Hauptfächern liegt, die musischen Fächer oft ein Schattendasein führen. „Das ist schade, da die musische Orientierung eine Schlüsselfunktion für die Werteorientierung darstellt“, sagte Ehrentreich. Durch künstlerisches Gestalten werde nachweislich die Spontanität, Flexibilität und Wahrnehmung geschult.

Stellvertretend für alle jungen Maler erklärten die beiden Siebtklässler, Lars und Mona anhand dreier selbst gestalteter Bilder, mit welchen Techniken diese entstanden waren. „Sehr zeitaufwendig ist der in Schnipseltechnik aufgeklebte Frauenkopf im Stil des weltbekannten Künstlers Roy Lichtenstein“, sagte Mona. Für das Bild einer Sonnenblume hat Lars mit unterschiedlichen Farbaufträgen, mal nass, mal mit trockenem Pinsel, gearbeitet. In Anlehnung an den Künstler Vincent Van Gogh habe er in der Mitte der Blume in Strichtechnik aufgetupft. Nach dieser fachmännischen Einführung, die die Schulband begleitete, durften sich die Besucher selbst in der Ausstellung umsehen. So auch Rasim Boyraz, der vom Selbstporträt seiner Enkelin Aysenur umrahmt von filigranen geometrischen Mustern begeistert war. Der Zweiten Bürgermeisterin Barbara Jaser hatte es eine Tuschezeichnung angetan: „Als gelernte Technische Zeichnerin weiß ich sehr gut, wie viele Arbeitsstunden in solch einem Bild stecken.“

Text und Fotos: © Sabine Hämmer, AZ

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