Von unseren Schülern

Von unseren Schülern

„MEDUSA“ – Das Monster mit den Schlangenhaaren

Mit Medusa, dem Ungeheuer mit den Schlangenhaaren, das aus der griechischen Mythologie bekannt ist, befassten sich die Kunstschüler der 8. Klasse.

Der Anblick der Medusa sei so schrecklich gewesen, dass sie damit Menschen in Stein verwandelte – bis sie durch eine List besiegt werden konnte.

Die Medusa war laut der griechischen Mythologie die Tochter von zwei Meeresgöttern und hatte zwei Schwestern, die genau wie sie schrecklich anzusehen waren. Diese drei Wesen sind auch als Gorgonen bekannt. Medusa war aber als einzige von ihnen sterblich.

Ihr grauenhaftes Aussehen mit Reißzähnen, schuppiger Haut und Schlangen als Haaren sorgte dafür, dass jeder, der sie ansah, sofort versteinerte. Niemand konnte Medusa besiegen, weil es niemandem gelang, sich ihr zu nähern.

Der Held Perseus bekam den Auftrag, den Kopf der schrecklichen Medusa abzuschlagen. Dabei erhielt er Unterstützung von einigen Göttern – besonders von Athene, die für die griechische Mythologie die Göttin der Weisheit ist. Sie gab ihm einen Schild, der auch als Spiegel genutzt werden konnte. So näherte sich Perseus der schlafenden Medusa und behielt sie über den Spiegel im Auge, ohne sie direkt ansehen zu müssen.

Er schlug ihr Haupt ab und steckte es in einen Sack. Später konnte er es noch mehrmals als Waffe verwenden und seine Gegner mit dem schrecklichen Anblick zu Stein erstarren lassen. Später schenkte er Athene den abgeschlagenen Kopf und sie befestigte ihn als Schutz auf ihrem Schild.

© Günter Garreis

Mit Bleistift und Schnipseltechnik zeigen Mittelschüler in Königsbrunn, welche Kreativität in ihnen steckt

Junge Künstler bestücken derzeit das Kunstkarree im Rathaus in Königsbrunn mit Zeichnungen. Unter dem Motto „Kunst in der Mittelschule“ haben die Schüler, alle im Alter zwischen zehn und 16 Jahren, eine Ausstellung geschaffen. „Die Schüler fertigten unter Anleitung von fünf Kunsterziehern eine bunte Vielfalt an Exponaten“, sagten die beiden Lehrer Günter Garreis und Viktoria Allgayer, die die Ausstellung organisiert haben, bei der Eröffnung. Ob mit Aquarellfarben, in Schnipseltechnik, mit filigraner Tusche oder mit dem Bleistift – heraus kam eine vielseitige Ausstellung, die bis einschließlich Freitag, 27. März, zu den Öffnungszeiten des Rathauses zu sehen ist.

Zur Vernissage kamen zahlreiche Schüler, Lehrer sowie Mitglieder des Stadtrates. Die Schulband No suspicion aus den Musikern Elina Jungmann (Gesang), Tim Schilling (Schlagzeug), Kilian Muschalik (Gitarre) und den Lehrern Mathias Höchst (Gitarre), Günter Garreis (Gitarre) und Viktoria Allgayer (E-Violine und Gesang) begleitete die Ausstellungseröffnung musikalisch. Königsbrunns Bürgermeister Franz Feigl lobte das Engagement der Schüler, die sich im Kunstunterricht für verschiedenste Themen und den Stil bekannter Künstler wie Roy Lichtenstein, Picasso und Miro begeistern ließen. Ihr Wissen setzten sie in eigenen Bildern kreativ um. „Dass eine ganze Schule im Rathaus ausstellt, ist schon eine besondere Premiere“, freute sich Feigl. Schulleiterin Gisela Ehrentreich betonte, dass besonders in der heutigen Zeit, in der das Hauptaugenmerk auf den Leistungen in den Hauptfächern liegt, die musischen Fächer oft ein Schattendasein führen. „Das ist schade, da die musische Orientierung eine Schlüsselfunktion für die Werteorientierung darstellt“, sagte Ehrentreich. Durch künstlerisches Gestalten werde nachweislich die Spontanität, Flexibilität und Wahrnehmung geschult.

Stellvertretend für alle jungen Maler erklärten die beiden Siebtklässler, Lars und Mona anhand dreier selbst gestalteter Bilder, mit welchen Techniken diese entstanden waren. „Sehr zeitaufwendig ist der in Schnipseltechnik aufgeklebte Frauenkopf im Stil des weltbekannten Künstlers Roy Lichtenstein“, sagte Mona. Für das Bild einer Sonnenblume hat Lars mit unterschiedlichen Farbaufträgen, mal nass, mal mit trockenem Pinsel, gearbeitet. In Anlehnung an den Künstler Vincent Van Gogh habe er in der Mitte der Blume in Strichtechnik aufgetupft. Nach dieser fachmännischen Einführung, die die Schulband begleitete, durften sich die Besucher selbst in der Ausstellung umsehen. So auch Rasim Boyraz, der vom Selbstporträt seiner Enkelin Aysenur umrahmt von filigranen geometrischen Mustern begeistert war. Der Zweiten Bürgermeisterin Barbara Jaser hatte es eine Tuschezeichnung angetan: „Als gelernte Technische Zeichnerin weiß ich sehr gut, wie viele Arbeitsstunden in solch einem Bild stecken.“

Text und Fotos: © Sabine Hämmer, AZ

BIZ Besuch der 9M Klassen

Welche der folgenden Damen absolvierte in ihren jungen Jahren eine Ausbildung zur Kfz-Mechanikerin?

A: Angela Merkel            B: Queen Elizabeth II     C: Cindy aus Marzahn    D: Sonja Zietlow

Na? Schon eine Vermutung? Die Antwort gibt es weiter unten.

Für die 9. M-Klassen wurde diese Frage schon letzte Woche beantwortet als diese im Berufsinformationszentrum (BIZ) in Augsburg waren. Frau Fischer, die neben Herrn Pfannerstill, unseren Schülerinnen und Schülern bei der Berufssuche zur Seite steht, empfing uns diesmal in ihrem „anderen“ Büro und berichtete davon, worauf es bei einer Bewerbung auf einen Ausbildungsplatz ankommt. Wichtig zu wissen ist zum Beispiel, dass die Bewerbung auf bestimmte Ausbildungsplätze schon 1 ½ Jahre vorher beginnt, da diese Plätze oft sehr begehrt sind. Aber auch die Tatsache, dass neben den Noten, auch die Zeugnisbemerkung, gute Praktikumszertifikate und Bestätigungen über ein Ehrenamt, das man in seiner Freizeit ausübt, entscheidend für die Bewerberwahl sein könnte, war für die 9. Klassen sehr interessant.
Zum Abschluss durften die 9. Klassen dann noch mit Hilfe der BIZ-Computer mehr über ihre Wunschberufe herausfinden und recherchieren wie viel man dort eigentlich in der Ausbildung verdient oder wo in der Nähe von Königsbrunn überhaupt Ausbildungsplätze angeboten werden. Hier bietet das BIZ Augsburg auch außerhalb der normalen Unterrichtszeiten die Möglichkeit mehr über seinen Traumberuf zu erfahren.

Ach ja, die Antwort auf die Frage ist tatsächlich B gewesen. Während ihrer Zeit beim Militär im 2. Weltkrieg ließ sich Queen Elizabeth II zur Kfz-Mechanikerin ausbilden und lernte dort auch das LKW-Fahren. Hättet ihr es gewusst?

@ Alexander Häuser

Der Mantel der Taubenmarie

In der Schwabenstraße in Königsbrunn steht zwischen der Mittelschule und der Via–Claudia-Realschule der Taubenmariebrunnen. Die Bronzeplastik zeigt eine Frau, die aufrecht und anmutig auf einem Sockel steht. Sie hält auf der linken Hand eine Taube und in der rechten eine Schale mit einen trinkenden Taube. Aus der Schale fließt das Wasser in feinem Strahl in das Brunnenbecken.

Der Augsburger Bildhauer Sepp Mastaller hatte auf Veranlassung von Bürgermeister Friedrich Wohlfahrt diesen Brunnen 1960 gefertigt.

Die Kunstschüler der 8. Klasse gestalteten im Kunstunterricht bei Herrn Garreis die Taubenmarie neu. In Anlehnung  an die Malerei des österreichischen Jugendstilkünstlers Gustav Klimt bekam die Taubenmarie ihr neues Outfit mit vielen bunten Ornamenten.

© Günter Garreis

Von Schülern für Schüler

Audioguides im Lechfeldmuseum

In Kooperation mit dem Kulturbüro Königsbrunn besuchten eine feste Gruppe von Mittelschülern mit Frau Böhm und Frau Schmidt acht Dienstagnachmittage das Lechfeldmuseum. Grund für diesen Besuch war, dass die einzelnen Räume von Schülern betrachtet werden sollten und diese für sie wichtigsten Informationen aufnotierten. In der Schule wurden aus Stichpunkten kleine Informationstexte erstellt, die dann von den Theaterschülern der Via-Claudia-Realschule gesprochen wurden.

Anschließend wurden die Tonaufnahmen geschnitten und überarbeitet und auf Audioguides gespielt.

Zwei Klassen aus den Grundschulen Nord und Süd durften bereits die Audioguides testen und in einem Feedbackbogen bewerten.

Vergangenen Mittwoch testeten dann auch die Mittelschüler mit großer Begeisterung die Audioguides.

 

Dieses Feedback gaben unsere 5.Klässler:

So macht Museum Spaß!

Ich möchte unbedingt wiederkommen, das war voll spannend.

Und im Schulzimmer stellen sie fest: „Gut, dass ich früher nicht Schüler war.“

 

© Viktoria Allgayer und Dagmar Böhm

 

Klassensprecherseminar in der MatriX

Vergangenen Freitag, den 15. November fand unser jährliches Klassensprecherseminar in der Jugendfreizeitstätte Matrix statt. Wie in den vergangenen Jahren sprachen wir auch diesmal über die Aktionen, die wir Klassen- und Schülersprecher dieses Jahr an der Mittelschule Königsbrunn umsetzen wollen. Von alten, sich bisher bewährten Aktionen wie dem Nikolausbesuch in der Unterstufe oder dem Valentinstagsservice am 14. Februar bis hin zu neuen, größeren Plänen wie der Kleidertauschbörse, der Ostereiersuche oder dem SMV-Pausenverkauf, war  alles dabei.
Der Jahresplanung voraus ging ein kleiner Workshop von Julia und Dominik, unseren Jugendsozialarbeitern, die den Klassensprechern ein bisschen Handwerkszeug mitgaben, um sie als Klassensprecher auch kommunikativ zu festigen. Uns Klassen- und Schülersprechern hat es jedenfalls Spaß gemacht und wir freuen uns schon darauf, die geplanten Aktionen letztendlich für die Schülerinnen und Schülern auch durchzuführen.

 © Alexander Häuser

Computational Thinking Workdays im Mittelstandscampus – Wir waren dabei!

Wie genau sieht eigentlich die heutige Zusammenarbeit von Mensch und Roboter aus? Wie beeinflusst unser Denken die Programmierung bei Robotern? Und wie kriegt man einen Roboterarm dazu, seinen eigenen Namen zu schreiben? Mit diesen und anderen Fragen beschäftigten sich insgesamt 18 Teilnehmer aus ganz Bayern in einem 3-tägigen Workshop.

Anstatt in ihre wohlverdienten Ferien zu gehen, nahmen Mirja Stegemann und Luca Mate, zwei Schülerinnen der Klasse 8eM, an den ersten “Computational Thinking Workdays“ teil und folgten damit der Einladung des Bayerischen Wirtschaftsverbands und des MittelstandsCampus in Sauerlach.

Die Plätze waren sehr begehrt und umso mehr freuten wir uns über die Möglichkeit als Mittelschule Königsbrunn auch daran teilnehmen zu können. Neben einem täglichen theoretischen Input, durften die Schülerinnen und Schüler, die aus unterschiedlichen Schularten (Gymnasium, Wirtschaftsschule, Realschule, Mittelschule) zusammengewürfelt wurden, natürlich auch mit ihrem neuen Kollegen „Panda“, einem Roboterarm, der fast so teuer wie ein neuer Mittelklassewagen ist, zusammenarbeiten und ihm beibringen, wie man bestimmte Befehle ausführt. Die Befehlssteuerung erfolgte hierbei über eine App, die wirklich leicht zu erlernen war, denn man brauchte nur zu überlegen, wie ein Computer denken würde und gab dann die Denkelemente in die App ein. Letztendlich musste man nur jeden Befehl in präzise, einzelne Schritte zerlegen, damit “Panda“ es auch verstehen konnte – das nennt man dann “Computational Thinking“. So gelang es den Schülerinnen und Schülern, dass sie Panda beibringen konnten, wie er einen Computerchip mit seinem Greiferarm packt und in eine Prüfanlage steckt, oder wie er mehrere Verpackungsschachteln in eine große Kiste selbständig einsortieren kann – das ist gar nicht so leicht wie es sich anhört, denn jede Bewegung die der Roboter später ausführen soll, muss ja zunächst von den Programmierern durchdacht werden.Ein Abendprogramm (Spiel- und Gesprächsabende) rundeten die täglichen Workdays anschließend ab, so dass auch der Spaß nach der Arbeit nicht zu kurz kam. Am  dritten Tag, konnten sich die Eltern und Lehrer der Teilnehmer bei der Abschlusspräsentation dann selbst ein Bild davonmachen, wie schnell die Digitalisierung unsere Lebens- und Arbeitswelt verändert hat, aber auch wie selbstbewusst und zielorientiert unsere Kids diese Herausforderungen annehmen und auch souverän bewältigen können.

© Alexander Häuser

Berufswahl Siegel Bayern Mittelschule Königsbrunn
Schon gehört?
  • Bewegung nicht vergessen… Bewegung nicht vergessen...Liebe SchülerInnen, wir hoffen, dass ihr alle gesund seid und euch langsam an das Lernen zu Hause gewöhnt habt. Gerade jetzt, da wir alle zu Hause bleiben müssen, ist es wichtig, dass wir ...
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