Aus dem Schulleben

Aus dem Schulleben

Mittelschüler sollen zusammen das Salz der Erde sein

Die Königsbrunner Mittelschule setzt mit einer interreligiösen Andacht einen besonderen Akzent bei ihrer Abschlussfeier.

Mit einem deutlichen Signal, dass alle Menschen, egal welcher Hautfarbe, welcher Religion, welchen Kulturkreises gleichwertig zu sehen sind, dass es wichtig ist zusammen zustehen und dass wir alle voneinander lernen können – von dieser klaren Botschaft war die Andacht zur Abschlussfeier der Königsbrunner Mittelschule geprägt, die in der evangelischen Kirche St. Johannes stattfand.

Ulrike Haug, die mit dem Schuljahr ihren Dienst als Religionslehrern in der Mittelschule beendet, hatte dabei ihren Mann Volker Haug, Dekan in Rente, an ihrer Seite. Zusammen auch mit einer sehr berührenden musikalischen Gestaltung der Lehrerband. Diese eröffneten musikalisch mit dem bekannten Lied „Here wie are“, in welches die deutsche Übersetzung gefügt „Lasst uns voneinander lernen, Kinder der einen Welt zu sein.“

Koransure und die deutsche Übersetzung vorgelesen

Dekan Volker Haug eröffnete „Im Namen des einen Gottes, der von unseren muslimischen Mitmenschen Allah genannt wird.“ Gleich darauf folgte die besondere Geste: Die syrische Schülerin Nour Tellawi – die seit drei Jahren hier in Deutschland ist – sprach arabisch die al-Fatiha oder auch erste Sure genannt, das für einen Muslim wichtigste und tägliche Gebet. Ihr türkischer Mitschüler Kaan Mahsenoglu trug anschließend die deutsche Übersetzung dazu in Gebetsform vor.

Nour Tellawi las die erste Sure, das Gebet, das jeder gläubige Moslem täglich betet in der Kirche St. Johannes auf arabisch vor.
Bild: Andrea Collisi

Thematisch stand das Salz im Vordergrund, Ulrike Haug trug dazu ein Märchen vor, das aufzeigte: Ohne Salz können wir nicht leben, wird nicht nur die Speise fad , sondern auch unser Dasein, sind wir sogar gefährdet krank zu werden und zu sterben. In seiner Ansprache an die die Schule verlassenden Absolventen der Mittelschule unterstrich anschließend Volker Haug wie sehr gerade auch in den alten Schriften, ob Bibel oder Koran, auch das Salz zum bildhaften Vergleich hergenommen wird. Wie man sich selbst in seinem Leben einbringen möge, nämlich immer im Bewusstsein, dass jeder einzelne wichtig sei, aber nur zusammen der Geschmack abgerundet wird. Entsprechende Fürbitten trugen verschiedene Schüler vor. Im späteren Verlauf begleitete dann die Schulband mit dann mehr lauteren Tönen und Liedern wie unter anderem „Someone like you“ von Adele den offiziellen Abschied.

Königsbrunner Schulleiterin dankt Jugendlichen für ihr Engagement

Hier richtete Rektorin Gisela Ehrentreich ihre Worte an die ehemaligen Schüler. Sie resümierte die unterschiedlichen (Schul-)Wege die es im Leben gäbe, ob den geraden, den ausgefahrenen mit den Schlaglöchern oder den kurvenreichen. Immer komme es darauf an, dass man selbst seine Stärken und seine Schwachpunkte reflektiere und entsprechend sich einsetze. Sie bedanke sich auch bei den Schülern: „Danke, dass ihr den Ruf der Mittelschule weiter gefördert habt, auch durch Euren Einsatz in zusätzlichen Engagements wie Streitschlichter, Erste Hilfe, Eure Talente in Bereichen des Sports der Musik oder Kunst eingebracht habt.“

Bürgermeister Franz Feigl ehrte die Besten der einzelnen Schulzweige Selina d’Ambrosio, Stella Katic und Alicia Schneider für ihre Leistungen. Er betonte in seiner Rede an die jungen Erwachsenen, dass sie heute alle als Sieger hervortreten könnten, da sie ihre erste große Prüfung im Leben absolviert hätten, bei der sie Mut, Angst und Auseinandersetzung mit Lernstoff und begleitet von den eignen Wünschen, Unsicherheiten und Träumen für die Zukunft.

Im Anschluss an diese Feier gab es außerhalb der Kirche noch einen Sektempfang. Die Schüler selbst, die sich natürlich alle in Schale geworfen hatten, feierten dann noch ihre persönliche Schulabschluss-Party im Dancepoint.

© Andrea Collisi (Augsburger Allgemeine Zeitung am 26.07.2019) 

Forschertag für die 6. Klassen

Am 12.07.2019 fand der diesjährige Forschertag für die 6. Klassen statt. Dafür hatten sich die NT-Lehrer verschiedene Stationen zum Thema Gewässer überlegt. 

Eine Station war es, am Gymnasiumsweiher die Tierwelt an heimischen Gewässern zu entdecken. Mit Keschern und Sieben durften die Schülerinnen und Schüler kleine Tiere fischen und anschließend in Becherlupen genauer betrachten und bestimmen. Der richtige Umgang mit Tieren, nämlich sie nicht zu verletzen, ihren Lebensraum zu schonen und sie anschließend wieder in das Gewässer zurückzubringen war uns sehr wichtig. Das Finden der Tiere war oft gar nicht so leicht, weil sie so klein waren. Wir entdeckten Wasserläufer, Eintagsfliegenlarven sowie kleine Käfer und Spinnentiere. Auch die ein oder andere Wanze, ein Rückenschwimmer, eine Wasserschnecke oder ein Wasserfloh hatten sich versteckt. Auch große Tiere sahen wir, nämlich Enten und Fische, die wir aber natürlich nicht gefangen haben, sondern in ihrem natürlichen Lebensraum belassen haben. Leider hatten wir immer nur eine gute halbe Stunde Zeit, denn es hätte sicher noch mehr zu entdecken gegeben.

Bei einer weiteren Station wurde der Schulteich im Pausenhof untersucht. Wir haben das Teichwasser gefiltert, Geruchsproben genommen, eine Seifenprobe wurde gemacht und der ph Wert wurde gemessen. Außerdem lernten wir mit Geräten wie Reaganezgläsern, Uhrengläser und Pipetten umzugehen. Besonders wichtig war auch, dass keine Seife in den Teich gelangen darf, um den Lebensraum der Pflanzen nicht zu zerstören.

Als drittes durften die Schüler Wassertropfen aus einem Heuaufguss mikroskopieren. Ein Heuaufguss ist Teichwasser, das in ein Glas gefüllt wird, etwas Heu wird als Nahrung dazugegeben und dann wird etwa zwei Wochen gewartet, bis die Kleinstlebewesen sich vermehren konnten. Nachdem wir uns zunächst mit der Technik des Mikroskopierens beschäftigt hatten, konnten wir schnelle kleine Lebewesen und Pantoffeltierchen beobachten.

Wir hoffen, dass alle Freude am Forschen hatten, freuen uns auf nächstes Jahr und hoffen auf besseres Wetter!

 

© Viktoria Allgayer, Christian Henkel, Michael Schlund, Marc-Oliver Wagner

Hockey- Qualifikationsturnier in München

Viel Erfahrung konnte unsere Jungenmannschaft (Altersklasse J III) beim Qualifikationsturnier im HOCKEY am Dienstag, 02.07.2019 auf der Kunstrasenanlage des MÜNCHNER SPORTCLUBS in München, sammeln.

Bei zum Glück nicht mehr ganz so heißen, aber trotzdem noch hochsommerlichen Temperaturen verloren unsere Jungs gegen die Favoriten des Gymnasiums München-Nord (Stützpunktschule für Feldhockey!!!) mit 5:1. Das angepeilte Ziel, nicht 2-stellig zu verlieren und 1 Tor zu schießen (Torschütze: Walter E.) wurde mehr als erreicht. Wäre der anfängliche Respekt vor den „Profis“ nicht so groß gewesen, hätte sicher ein noch besseres Ergebnis erzielt werden können. Hervorragend hielt unser Torwart Quentin so manchen harten Schuss der Münchner!

Im zweiten Spiel gegen die Christoph-Probst-Mittelschule aus Murnau am Staffelsee traten unsere Jungs um einiges forscher und selbstbewusster auf und gingen zur Freude ihres Trainers schon bald in Führung. Gefühlt schon auf der Siegerstraße wurde der Sieg durch zwei individuelle Patzer in den letzten Minuten doch noch hergeschenkt. Die Enttäuschung war zwar groß, aber letztendlich überwog dann doch die Genugtuung, ein Turnier auf Augenhöhe der anderen teilnehmenden Mannschaften gespielt zu haben.

Abschließend muss gesagt werden, dass diese Mannschaft für das nächste Jahr hoffen lässt.

© Garreis, Sportlehrer

Wenn Alt und Jung zusammen Spaß haben

Königsbrunner Mittelschülerinnen besuchen regelmäßig Senioren im Ludwigspark. Wie die Nachmittage ablaufen

Erstmals in diesem Jahr fand in der Mittelschule in Zusammenarbeit mit der Seniorenwohnanlage Ludwigspark ein sogenanntes sozialgeneratives Projekt statt. Schülerinnen besuchten die Senioren und verwöhnten sie mit selbst gebackenem Kuchen. Gemeinsam Spaß hatten sie auch beim Gedächtnistraining, bei dem gegenseitig Gedichte vorgetragen, mittels Pantomime-Spiel Begriffe zu erraten waren oder Lösungen für Sprachrätsel gefunden werden mussten.

Zwei Schülerinnengruppen besuchten dazu im Zeitraum zwischen Oktober 2018 und Mai 2019 jeweils an zwei Tagen im Monat die Bewohner im Seniorenpark. Mädchen aus der fünften Klasse entwickelten zusammen mit ihrer Lehrkraft Julia Schmidt unterschiedliche Aufgabenstellungen und Rätsel, beispielsweise zu den Themen Berufe, Schnee, Tanz und Frühling. Vor Ort war dann Grübeln angesagt.

Mit wie viel Freude die Senioren bei richtigem Erraten ihren Preis einer Schokopraline entgegennahmen und umgekehrt die Schülerinnen mit Eifer dabei waren, ihre Rätsel zu stellen oder die Begriffe pantomimisch darzustellen, davon konnte man sich beim aktuellen Abschiedsfest überzeugen.

Schülerinnen aus der sechsten und achten Klasse unter Leitung von Doris Willa waren als Hostessen für gemütliche Kaffeenachmittage einmal im Monat zuständig. Dafür brachten sie nicht nur den Kuchen aus der Backen-und-Kochen-Gruppe des Kreativnachmittages mit in den Ludwigspark, es gehörte auch dazu, dass sie die Tische jeweils passend zur Jahreszeit mit Blumenkerzen, Bändern und Deko schmückten – dieses Mal alles in Lila und Rosa mit frisch aufgeblühten Pfingstrosen. Und natürlich wurden die Bewohner der Wohnanlage perfekt von den in schmucken Kleidern adretten Hostessen bedient. Doris Willa sah, dass die Mädchen eine ganze Menge gelernt haben. Durch das Engagement in ihrer Freizeit. In den Gesprächen mit den älteren Menschen, habe sie beobachtet, sei gerade auch die Fähigkeit des Zuhörens und der Empathie besonders gefordert, wenn beispielsweise Geschichten aus dem Leben erzählt wurden. Aber auch in der konkret praktischen Tätigkeit der Servicekraft sei dieses Projekt in Hinblick auf Berufswahl eine gute Schulung. Zusätzlich ergreife man gern die Gelegenheit, wenn sich durch Gasthof Krone oder Hotel Zeller eine professionelle punktuelle Unterrichtung ergäbe, man habe auch eine kosmetische Beratung für gepflegtes Äußeres und Farbgestaltung in Anspruch genommen.

Sonja Braun, die Leiterin des Ludwigsparks würde sich freuen, wenn das Projekt im kommenden Schuljahr wieder aufgegriffen würde. Sie selbst fand es großartig, dass alle Schülerinnen in ihrer Freizeit gekommen waren. Das unterstrich auch Barbara Jaser, die Zweite Bürgermeisterin, die zum Abschlussfest gekommen war, in ihrem Grußwort an die Jugend. Sie gehöre mit 65 Jahren auch schon zu den Senioren und es freue sie sehr, dass diese Zeit mit den Bewohnern verbringen. Chefhostess Luca dankt umgekehrt in ihrer spontanen Rede den Bewohnern: „Für mich war es eine wunderbare Zeit und ich habe viel gelernt auch in den Stunden durch Sie alle. Ich freue mich, wenn das Projekt im kommenden Schuljahr wieder beginnt.“ In den Augen der Senioren war ein Leuchten zu erkennen, wenn sie von den Nachmittagen mit der Jugend berichteten. „Es machte auch so viel Freude, wenn man von den Mädchen Dinge aus ihrem Leben heute erfährt“, war eine der begeisterten Äußerungen.

 

©Andrea Collisi, Augsburger Allgemeine Zeitung  am 5.06.2019

Fortbildung für das neue Fach „Informatik“

Wie kommt Herr Henkel an das andere Ende des Teppichs ohne die grauen Fliesen zu berühren? Wie beschreibt man eine Zeichnung so, dass ein anderer sie nachahmen kann?
Diese und noch mehr Fragen stellten wir Lehrer uns am Nachmittag des 28.05.19 auf der schulinternen Fortbildung zum neuen Fach Informatik.
Unsere Kollegen Frau Pflugmacher und Herr Häuser informierten uns über die neuen Lehrplaninhalte und Rahmenbedingungen, um anschließend praktische Übungen durchzuführen. Ganz anders als erwartet starteten wir „unplugged“ in die Informatik, das heißt ohne Computer. Zunächst spielten wir Flüsterpost und probierten, ein gemaltes Bild in eine Handlungsanweisung umzuschreiben, damit ein anderer Lehrer das Bild nachmalen kann. Gar nicht so leicht!

Dann versuchten wir auf Teppichfliesen Möglichkeiten zu finden, welche Wege es auf die andere Seite gibt und diese in präzisen Anweisungen zu geben. Das Gesagte wurde dann im Programm „Scratch“ digital umgesetzt. Abschließend diskutierten und überlegten wir, wie das Programmieren im Unterricht umgesetzt werden kann.

Vielen Dank für die interessante und lehrreiche Fortbildung!

© Viktoria Allgayer

Betriebserkundung der MAN Energy Solutions

Am Mittwoch, den 22.05.2019, besichtigten die 8. M-Klassen mit ihren Lehrern Herr Häring und Herr Häuser, sowie unserem Ausbildungsakquisiteur Herrn Pfannerstill, die MAN Engergy Solution in Augsburg. Das geschichtsträchtige Unternehmen stellt auch heute noch Großdieselmotoren und Turbomaschinen für Schiffe, Fahrzeuge und Motoren aller Art her und kann von sich behaupten in diesem Bereich mittlerweile Marktführer zu sein. Umso neugieriger waren wir deswegen, wie das Unternehmen von innen aussieht. Zu Beginn der Führung, die von Herrn Kopp und seinem Kollegen Herrn Meier durchgeführt wurde, erfuhren wir zunächst mal ein paar Hintergrundinfos über die MAN, sowie die verschiedenen Ausbildungsberufe, die es in der MAN gibt. Vom Anlagenmechaniker, bis hin zum Industriemechaniker, Technischen Produktdesigner oder auch Koch, die MAN sorgt dafür, dass ihre Azubis sehr gut ausgebildet werden, um anschließend im eigenen Betrieb übernommen zu werden. Nach einer Dreiviertelstunde Theorie, durften wir uns mit Helmen und Schutzbrillen ausstatten und den Betrieb etwas genauer unter die Lupe nehmen. Im Konstruktionsbüro erklärte uns der zuständige Ausbilder mit welchen Programmen, die technischen Produktdesigner ihre Werkstücke entwerfen und worauf man genau bei der Bearbeitung achten sollte. In der dreistöckigen Ausbildungswerkstatt, konnten wir dann die einzelnen Aufgaben der Azubis in der Praxis erleben. Hier wurde gefeilt, gebohrt, gehämmert, aber auch an einem virtuellen Schweißgerät geschweißt. Anschließend ging es, nach einer kurzen Wanderung, in die riesigen Fertigungshallen, in denen wir die tonnenschweren und millionenteuren Motoren aus der Nähe betrachten, aber auch riechen konnten. Hier galt die Faustformel 250,-€ pro PS, wenn man die Kosten für einen MAN-Motor ausrechnen wollte. So manch einer war von der Größe der Motoren erschlagen und wunderte sich darüber, dass man auf diesen Motoren auch draufsteigen konnte. Nach etwa drei Stunden war die Führung dann auch schon wieder vorbei und wir fuhren mit neuen Eindrücken und viel Hintergrundwissen wieder nach Hause.

© Alexander Häuser

Bundesjugendspiele der 7. und 8. Klassen

Am 23.05.19 fanden die Bundesjugendspiele der 7. und 8. Klassen statt – dank Herrn Garreis, der diesen Tag genau auf den ersten Sonnentag nach einer Woche Dauerregen terminiert hatte.

Vielen Dank den fleißigen Helfern uns den 9. Klassen und der 6c.

Auf die Auswertung der Ergebnisse warten wir noch, währenddessen könnt ihr euch aber schonmal einige Fotos in Aktion ansehen. 

© Viktoria Allgayer

Mittelschule ist Hockeymeister

Königsbrunner Mittelschule erzielt große Erfolge auf schwäbischer Ebene.

Bis zum südbayerischen Qualifikationsturnier in München schaffte es die Hockeymannschaft Jungen III, die sich, wie auch die Mannschaften Jungen II, am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ beteiligte. Doch mussten die Endspiele im Bezirksfinale in Augsburg auf der Sportanlage Süd gewonnen werden.

Die neu formierten Mannschaft Jungen II spielte von der ersten bis zur letzten Minute souverän gegen die Mannschaft der Mittelschule Wertingen, doch gelang es ihr nicht, den Ball im Tor unterzubringen. Die Wertinger Jungs spielten zwei Konter gegen unsere starke Königsbrunner Mannschaft erfolgreich zu Ende, was dann zum Sieg für Wertingen reichte.

Auch die Mannschaft Jungen III hatte den Gegner aus Wertingen voll im Griff. Von den massenhaft herausgespielten Chancen konnte Bastian Schmidtke den erlösenden Treffer gegen die Wertinger Jungs erzielen, der den hoch verdienten Sieg der Königsbrunner und damit die Teilnahme am Qualifikationsturnier im Juli in München sicherte.

Das Team Jungen III um Sportlehrer und Betreuer Günter Garreis ist somit in München startberechtigt. Bei diesem Turnier rechnen sich die Königsbrunner zwar kaum Chancen aus, da bei allen Münchner Schulmannschaften Spieler mitspielen, die bereits seit Jahren bei den beiden großen Hockeyclubs in München aktiv sind.

Den größten Respekt für diese herausragenden Leistungen gebührt den Jungs aus unserer Schule, die sich in relativ kurzer Zeit die anspruchsvolle Sportart „Feldhockey“ angeeignet haben.

© Günter Garreis

 

Viele fröhliche Gesichter am Tag der offenen Tür

Zum ersten Mal wählte die Mittelschule Königsbrunn eine andere Variante des „Schnupperns“ für die neuen Schülerinnen und Schüler und deren Eltern.

Am Samstag, den 11.05.2019 waren die Türen von 10.00 bis 12.00 Uhr in unserer Turnhalle geöffnet.

Begrüßt wurden die Besucher von unserer Schulleiterin Frau Ehrentreich, die sich auch gleich zu Beginn bei Lehrkräften, Schülern und dem Elternbeirat bedankte, dass sie sich am Wochenende für diese Veranstaltung Zeit genommen hatten.

Informiert und begleitet wurden die Eltern und Schüler von den Schülern der 10. Jahrgangsstufe, die in ihrem Übungsprojekt diese Veranstaltung gemeinsam mit ihren Lehrkräften Frau Hutter und Frau Ostermann vorbereitet hatten.

Den Eltern wurde in einem ersten Teil eine allgemeine Information über die Mittelschule als weiterführende Schule und im zweiten Teil die Umsetzung an unserer Schule mit Hilfe von Power Point Präsentationen erklärt.

Im Anschluss daran duften die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht von Frau Wolff im Bereich „Soziales“ und Herrn Höchst im Bereich „Technik“ tätig werden.

Während die Schüler unterstützt von den 10. Klässlern eifrig arbeiteten, nahmen sich die Lehrer der 5. und 6. Klasse Zeit, um mit den Eltern ins Gespräch zu kommen.

Der Elternbeirat stellte Kaffee und Kuchen zur Verfügung und klärte über die Arbeit an unserer Schule auf. Auch der Freundeskreis, sowie die Schul–und Jugendsozialarbeit an unserer Schule waren weitere gern besuchte Anlaufstellen für die Eltern.

Sehr großen Zulauf fanden auch die Ansprechpartner der Offenen Ganztagsbetreuung sowie die Lehrkräfte für die Kooperationsklassen. Hier wurden bereits erste Anträge ausgefüllt und die Schülerinnen und Schüler verbindlich angemeldet.

Das Feedback der Besucher war sehr positiv. Schön fanden die Eltern, dass unsere Schule von Schülern für Schüler präsentiert wurde, weiter wurde die Terminierung am Samstagvormittag sehr gelobt, als auch die vielen offenen Gespräche mit den Lehrkräften und die Schulhausführung mit Antworten auf spezielle Fragen.

© Dagmar Böhm

Farben beGREIFEN – ein Projekt der 8a der Mittelschule und der G8a der Christophorusschule

Die Idee, Farbe begreifbar zu machen, brachte zwei 8a’s zusammen – die eine kommt aus der Mittelschule und bringt 19 Schülerinnen und Schüler mit, die andere aus der Christophorusschule mit sieben Schülerinnen und Schülern.

Das erste Zusammentreffen und Kennenlernen fand am 14.03. im Jugendzentrum Matrix statt. Wir spielten gemeinsam einige Kennenlernspiele, um erst einmal unsere Namen, unser Alter und unsere gemeinsamen Interessen herauszufinden. Anschließend konnten wir gemeinsam Zeit beim Zocken, beim Kickern oder beim Billardspielen verbringen. Nebenbei wurden so die Projektgruppen gebildet.

Beim zweiten Treffen wurde es dann bunt: in der Schulküche der Mittelschule fanden wir heraus, mit welchen Naturstoffen man Stoffe einfärben kann und probierten es gleich aus. Mit Kurkumawurzel, Blaukraut, roter Bete und Zwiebelschalen färbten wir sowohl Eier als auch unsere Stoffe für die Fühlbilder ein. Nebenbei hatten wir Zeit miteinander zu reden und unsere Partnerklasse besser kennenzulernen. Anschließend überlegten wir uns, welche Assoziationen wir mit der entstandenen Farbe haben und suchten uns dazu passende Motive im Internet.

In der folgenden Woche trafen wir uns in den Werkräumen der Christophorusschule und setzten unsere Motive als Fühlbilder um – wir brachten unsere Motive mit Hammern und Nägeln auf ein Holzbrett. Genauer gesagt, pro Gruppe zwei Bretter, denn wir wollten ja für jedes Schulhaus Ausstellungsstücke produzieren. Anschließend bezogen wir die Bretter mit den eingefärbten und frisch gebügelten Stoffen.

Am 28.03. trafen wir uns vorerst zum letzten Mal, um auf unsere gemeinsame Zeit zurückzublicken und uns voneinander zu verabschieden. Ein gemeinsames Frühstück mit selbst eingefärbten Eiern und das Ansehen einer Powerpoint-Präsentation, die Frau Kohlmann aus unseren Fotos gemacht hat, waren ein schöner Abschluss unseres Projektes.

Die Fühlbilder könnt ihr in beiden Schulhäusern bewundern und versuchen unsere Ideen zum Thema Farbe zu beGREIFEN.

© Viktoria Allgayer

Berufswahl Siegel Bayern Mittelschule Königsbrunn
Schon gehört?
  • Unterrichtszeiten für die erste Schulwoche Unterrichtszeiten für die erste SchulwocheDienstag, 10.09.19: 1. Schultag 8:00 – 11:30 Uhr  Unsere neuen Fünftklässler treffen sich um 8:00 Uhr in der Aula, die Schülerinnen und Schüler aus den anderen Jahrgangsstufen im jeweiligen Klassenzimmer.  Mittwoch, 11.09.19: ...
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