Aus dem Schulleben

Aus dem Schulleben

Die zukünftigen Schülersprecher in der MatriX

Auch dieses Jahr hieß es: Wer möchte in diesem Jahr Schülersprecher oder Schülersprecherin der Mittelschule Königsbrunn werden? Die Antwort: Acht Teilnehmer aus den unterschiedlichsten Jahrgangsstufen, die sich zur Wahl  aufstellen ließen.

Und weil es letztes Jahr so gut mit den Werbevideos geklappt hat, waren wir auch dieses Jahr wieder in der Matrix, um mit Hilfe von alten Bekannten wie Tony (unserem ehemaligem Schülersprecher) und dem Team der Matrix unsere Werbevideos zu erstellen. Diesmal haben sich auch die neuen Verbindungslehrer dazu bereiterklärt ein Video von sich machen zu lassen, so dass sich auch wirklich jeder an der Mittelschule Königsbrunn ein Bild von den neuen Verbindungslehrern machen konnte.

Die Woche drauf erfolgte dann auch schon die Wahl. Da wir, Corona-bedingt, möglichst wenig Kontakt zu den anderen Klassen suchen sollten, wurde die Wahl in den einzelnen Klassen durchgeführt, natürlich nach strengsten, demokratischen Prinzipien und die jeweiligen Ergebnisse in einem verschlossenen Umschlag an Herrn Zikeli weitergeleitet, der zusammen mit seiner Klasse die Wahlergebnisse gewissenhaft zusammenzählte und letztendlich die Sieger feststellen konnte.

Und hier die Ergebnisse:

  1. Schülersprecher: Alexander Pralle (9cM)
  2. Schülersprecherin: Luca Mate (10aM)
  3. Schülersprecher: Edoardo Tredici (7cM)
  1. Verbindungslehrerin: Frau Dietrich
  2. Verbindungslehrer: Herr Häuser

Herzlichen Glückwünsch den Siegern und ein gutes Gelingen!

Förderverein – in Zusammenarbeit mit dem Elternbeirat

Vor fast 10 Jahren wurde im Elternbeirat der Beschluss gefasst einen Förderverein zu gründen.

Eine erste Gründungssitzung war dann im Juli 2011 und im Juli 2012 erfolgte die offizielle Gründung als

Eltern-und Freundeskreis der Mittelschule Königsbrunn-Nord“.

8 Personen, ehemalige Lehrkräfte, Mitglieder des Elternbeirates und andere sozial engagierte Personen bildeten unter dem 1. Vorsitzenden Herrn Frank Eschrich den Grundstock für den derzeitigen „Förderverein der Mittelschule Königsbrunn“.

Zahlreiche schulische und soziale Projekte konnten in diesen Jahren mit Hilfe des Fördervereins unterstützt werden. Bis 2015 stand Herr Eschrich an der Spitze des Vereins, aus beruflichen Gründen musste er mit der Arbeit im Förderverein pausieren und ich wurde zum neuen Vorsitzenden gewählt. Ab Anfang März 2020 führt nun Herr Eschrich dann wieder seine Arbeit als erster Vorsitzender des Fördervereins fort.

Im laufenden Schuljahr konnte der Verein wieder einige Schüler für schulische  Fahrten und Projekte finanziell unterstützen, größere Zuschüsse gab es für den Kauf von Instrumenten für den Musikunterricht ( Anschaffung von Ukulelen) , sowie den Kauf von mehreren Schutzhelmen für unsere Eisschnelllauftruppe.

Seit einigen Jahren stützt sich der Verein hauptsächlich auf die Mitgliedsbeiträge der rund 30 Mitglieder. In diesem Schuljahr ist das zweite Standbein, um die finanziellen Mittel des Vereins aufzustocken, die Einnahme durch den zweiwöchigen Pausenverkauf. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank vor allem Frau Lechner für ihren unersetzlichen Einsatz für den Förderverein und für die eifrige Arbeit mit ihrem Team zum Wohle der Schüler.

Leider musste diese Arbeit durch die Probleme der „Corona-Krise“ unterbrochen werden, aber ich denke und hoffe, dass dieser Einsatz nach dieser schwierigen Zeit wieder weiter geht, um die Schule in ihren pädagogischen und sozialen Aufgaben zu unterstützen.

 von Bruno Stoll

Das SMV-Interview zum Jahresabschluss

  1. Das Jahr geht langsam dem Ende zu. Tony, Olli, eure Prüfungen habt ihr erstmal hinter euch? Wie geht es euch aktuell?

Tony: Ich würde sagen, ziemlich erleichtert. Es ist erstmal ziemlich erfreulich, weil ich nichts mehr für die Schule machen muss, aber ich bin auch ein bisschen traurig, weil ich ja nächstes Jahr nicht mehr hier bin und es schon ein großer Lebensabschnitt hier an der Schule war.

Olli: Sehr gut. Ich bin froh, dass ich den QA geschafft habe.

 

  1. Am 16. März fand Schule erst einmal zu Hause statt. Wie war die Zeit für euch zu Hause?

Alex: Es war eigentlich sehr langweilig, weil ich immer zuhause rumhocken musste. Ich habe auch ein bisschen an Disziplin verloren, vor allem was das Lernen und die Hausaufgaben für die Schule betrifft. Ich habe die Schule und meine Mitschüler vermisst. Aber ich habe ein neues Hobby gefunden: Joggen.

Tony: Ich glaub zu der Zeit habe ich das ziemlich genossen, weil ich damals dringend Erholung brauchte. Das war ganz angenehm. Leider war das dann aber zu viel Erholung. Ich bin ziemlich faul geworden. Ansonsten war es aber auch eine einsame Zeit, ich habe zwar viel Zeit mit meiner Familie verbracht, wir saßen 24/7 aufeinander, mir hat aber auch der Kontakt zu meinen Freunden gefehlt.

Olli: Ich fand die Zeit eigentlich angenehm, man hat viel Zeit für sich und seine Freunde gehabt. Man konnte zu Hause sehr viel erledigen und auch sehr viel lernen.

 

  1. Hattet ihr in dieser Zeit Kontakt zu euren Mitschülern?

Tony: Ganz am Anfang haben wir beschlossen eine Lerngruppe zu bilden, jedoch hat sich das aber dann wieder ziemlich schnell aufgelöst, weil man sich ja nicht mehr treffen durfte. Wir haben leider nur ein Treffen mit  6 Personen hinbekommen. Ansonsten war der Kontakt nur übers Handy, bzw. auch mit Discord.

Alex: Zu ein paar Mitschülern hatte ich Kontakt übers Handy.

Olli: Ja, per Handy.

 

  1. Nach und nach durften die Schüler wieder in den Präsenzunterricht. Wie war das für euch?

Alex: Ich war sehr erleichtert und habe mich darauf gefreut meine Mitschüler wieder zu sehen.

Tony: Ich war auch ziemlich froh darüber, mir hat der soziale Kontakt gefehlt.

Olli: Die Homeoffice-Zeit war zwar angenehm, dennoch fand ich den Präsenzunterricht besser, weil man da alles für uns organisiert hatte und man mit den Lehrern besser lernen konnte als zu Hause.

 

  1. Tony, Olli. Glaubt ihr die Corona-Zeit war für die QA/ MSA-Prüfung für euch von Vorteil oder Nachteil?

Tony: Ich würde sagen in gewissen Punkten ja, aber auch nein. Schulisch war es nicht vom Vorteil, aber in dieser Zeit habe ich meine Tätigkeiten in der MatriX intensiv ausbauen können und dadurch ein neues großes Hobby gefunden: Ich arbeite mit der MatriX Königsbrunn an einem Live-Stream-Format. Grundsätzlich würde ich aber sagen, es kommt auf die einzelnen Personen an,  wie fleißig sie in dieser Zeit waren. Die neue Zusammenstellung der Lerngruppen im Präsenzunterricht fand ich aber gut.

Olli: Ich glaube, es war nicht wirklich hilfreich, da man auch Unterrichtsstoff für den QA in der Home-Office-Zeit hatte, den man selbst bearbeiten musste und mit dem Lehrer einfach besser gewesen wäre.

  1. Glaubt ihr, das nächste Jahr wird anstrengender, wenn es wieder „normal“ weitergeht?

Alex: Ich glaube, wir sind gut vorbereitet worden für das nächste Jahr. Gerade in Englisch, Deutsch und Mathe. Aber schade ist, dass wir in GSE bestimmte Themen, wie z.B. den 2. Weltkrieg leider auslassen mussten.

  1. Schule im Regelbetrieb ab September. Haltet ihr das für realisierbar?

Tony: Ich denke, dass wir auf jeden Fall noch Masken tragen müssen, der Regelbetrieb aber durchaus denkbar ist.

Alex: Ja, ich glaube schon, aber ich denke, es wird noch eine zweite Welle kommen.

Olli: Ja, ich glaube das wird wie die letzten Jahre. Ganz normal wieder.

  1. Schulmotto dieses Jahr war ANFANGEN – DURCHHALTEN – ERFOLG HABEN. Fallen euch Beispiele aus diesem Schuljahr ein, wo ihr das Motto umsetzen konntet?

Alex: Ja, gerade die Corona-Zeit. Am Anfang mussten wir ins Homeoffice, dann mussten wir die ganzen Wochen das selbständige Lernen durchhalten und der Erfolg lag für mich darin, dass wir wieder in die Schule gekommen sind.

Tony: Ich würde sagen über das ganze Schuljahr. Man muss sich ja zunächst aufraffen, die schulischen Pflichten zu erfüllen und das Schuljahr über durchzuhalten, um am Ende Erfolg zu haben.

Olli: Das Schulmotto fand ich ganz passend eigentlich. Ich habe Anfang der 9. Klasse angefangen richtig zu lernen, dann durchgehalten, auch in der Corona-Zeit und am Ende dann den QA geschafft.

  1. Vor allem im ersten Halbjahr wart ihr in der Funktion als Schülersprecher aktiv tätig. Welche SMV-Aktionen sind euch noch in Erinnerung geblieben? Was ist eurer Meinung nach besonders gut gelungen?

Tony: Die Halloween-Stunde.

Alex: Das würde ich auch sagen, die Halloween-Stunde für die 5.-Klässler hat sehr viel Spaß gemacht.

Tony: Wir hatten noch den Weihnachtsverkauf mit den Mützen und Getränken und die Valentinstagsrosen.

Alex: Einen Lehrer-Schüler-Termin haben wir noch geschafft, die Verkehrshelfer teilweise organisiert.

Tony: Der SMV-Getränkeverkauf kam leider nicht so gut an. Da haben wir fast nichts verkauft.

Olli: Auf jeden Fall die ganzen Treffen mit den anderen Klassensprechern, mit der SMV an der Schule, aber auch das SMV-Treffen in Dinkelscherben war sehr schön gestaltet, hat Spaß gemacht und man hat was dazu gelernt.

  1. Gibt es etwas, dass ihr noch gerne umgesetzt hättet, Corona euch aber in die Quere kam?

Tony: Ganz klar, die Abschlussfeier der Abschlussklassen. Aber auch die Ostereiersuche.

Alex: Die Mitorganisation des Sommerfests. Einen zusätzlichen Cocktailverkauf im Sommer oder auch die geplanten Workshops für die Schüler. Ich hatte auch vor eine Bürgermeister-Fragestunde für die Schüler zu organisieren. Aber das kann ja nächstes Jahr noch umgesetzt werden.:-)

 

  1. Was hat euch an der Arbeit des Schülersprechers gefallen?

Alex: Eigentlich alles. Aber insbesondere das Übernehmen von Verantwortung und das Organisieren.

Tony: Was ich am meisten mochte, waren die Seminare mit den anderen Schülersprechern aus dem Landkreis. Die haben immer wieder Spaß gemacht und ich stehe immer noch im Kontakt mit den anderen Schülersprechern.

 

  1. Alex, Olli, lasst ihr euch nächstes Jahr noch einmal zur Wahl aufstellen?

Alex: Ja, auf jeden Fall.

Olli: Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher.

Gibt es noch etwas, dass ihr der Schulgemeinschaft auf diesem Weg noch mitteilen wollt?

Alex: Vielen Dank für euer Vertrauen und dass ich euer Schülersprecher sein durfte. Ich würde mich von Herzen freuen, wenn ihr mich nächstes Jahr wiederwählt. Genießt die Ferien. Ich freue mich auf euch im nächsten Schuljahr.

Olli: Ich bin derselben Meinung wie Alex.

 

Vielen Dank für eure Zeit und eure ehrlichen Antworten.

© Alex Häuser, Verbindungslehrer

AusbildungsOffensive in den 7. Klassen

Am Mittwoch, den 12.02.2020 besuchten zwei Vertreter der AusbildungsOffensive – Bayern unsere 7. Klassen. Dabei erhielten die Schülerinnen und Schüler umfassende Einblicke in die vier großen Fachrichtungen der bayerischen Metall – und Elektroindustrie. Dazu gehören Metall-, Elektro-, IT- und Kaufmännische Berufe. Außerdem lernten sie die dazugehörigen Fachrichtungen und Branchenzweige kennen. Neben theoretischem Input durften die Schülerinnen und Schüler natürlich auch selbst tätig werden. So brachten sie u.a. ein LED-Licht an einem Magneten so an, dass dieses leuchtete. Der erste Schritt in Richtung Metall- und Elektroindustrie war hier also bereits geschafft!

                                       

 

© Verena Dietrich

Landesfinale Eisschnelllauf am 12. Februar 2020

Am Mittwoch 12.02.2020 wurden in Inzell die Bayerischen Landessieger im Eisschnelllauf/Short Track ermittelt. 

Beim Landesfinale der bayerischen Schulen im Eisschnelllauf ermittelten die Schülerinnen und Schüler in den Wettkampfklassen III und IV am Donnerstag, 12. Februar 2020 in der Max Aicher Arena in Inzell die besten Schulmannschaften. 

Nachdem die Mädels der Alterklasse IV und Jungs der Alterklasse III der Königsbrunner Mittelschule das Bezirksfinale gewonnen hatten, durften sie in der Begleitung von Lehrerin Karin Bürger und Lehrer Günter Garreis vom 11.02. bis 12.02.20 zum Landesfinale nach Inzell reisen.

Nach dem gemeinsamen Einmarsch mit anschließender Begrüßung begann das Landesfinale um 11:00 Uhr.

In der Max-Aicher-Arena, in der 2019 Jahr die WM stattfand, erkämpften sich die Mädchen einen ganz starken 4. Platz und die Jungen den 7. Platz. Gegner waren zum Teil professionelle Eisschnellläufer vieler bayerischer Schulen wie aus Garmisch, Bad Reichenhall, Landshut, Nürnberg, Bayreuth, Selb und München. Den Mädchen fehlten gerade mal 5 Sekunden zum zweiten Platz.

Auf alle Fälle erfüllten die Platzierungen bei diesem anspruchsvollen Wettbewerb die Schülerinnen und Schüler mit Stolz und sie feierten ihr Erlebnis als großen Erfolg für das Königsbrunner Eisschnelllaufteam.

Judith Edenharder erzielte zudem in der Einzelwertung ihrer Altergruppe einen überragenden 1. Platz!!!! Herzlichen Glückwunsch!

Die Mittelschule Königsbrunn wurde beim Landesfinale Eisschnelllauf in Inzell vertreten von:

Altersklasse M IV:

Lia-Marie Wenzel, Judith Edenharder, Anna Mrozek und Celina Buchmann

Altersklasse J III:

Quentin Edenharder, Manuel Happernagl, Damian Schmiedel und Dennis Kalinko.

© G. Garreis, Sportlehrer

Klassenzimmer werden zur Lehrstellenbörse

Rund 250 Schüler informieren sich in Königsbrunn bei 54 Firmen über Angebote für eine Ausbildung. Was sie dort erfuhren.

gelesen in der AZ am 31.01.2020

Von  Claudia Deeney

„Dicke Fische ziehe ich genauso gerne an Land wie kleine Fische“, erklärt Helmut Pfannerstill. Wobei sich der Lehrstellenakquisiteur der Stadt Königsbrun keine schwimmenden Lebewesen angelt, sondern Firmen. Und diese Firmen kommen einmal im Jahr zur Lehrstellenbörse der Mittelschule Königsbrunn, für die Pfannerstill seit vielen Jahren erfolgreich seine Netze auswirft, um im Bild zu bleiben.

Mit dem Ziel, die jungen Menschen, die die Schule entweder mit dem Mittelschul-, dem qualifizierten Mittelschul- oder dem mittleren Schulabschluss (Mittlere-Reife-Zug) verlassen, in eine gesicherte Zukunft zu führen. Praktisch bedeutet dies, dass fast alle Absolventen der Mittelschule Königsbrunn entweder einen Ausbildungsvertrag in der Tasche haben, wenn sie zur Prüfung antreten, oder sich für eine weiterführende Schulen entscheiden.

Lehrstellenbörse seit 24 Jahren ein Erfolgsmodell

Die Lehrstellenbörse ist seit 24 Jahren ein Erfolgsmodell, weil sich bei dieser Veranstaltung Vertreter von Firmen und weiterführenden Schulen mit den jungen Absolventen und deren Eltern treffen können, um sich gegenseitig einen ersten Eindruck zu verschaffen.

„Für unsere Schüler liegt der Vorteil darin, dass sie an diesem Abend innerhalb kürzester Zeit ganz verschiedene Unternehmen und deren Ausbildungsangebote kennenlernen können“, so Pfannerstill, der erfahren in seinem Metier ist. Er kennt die Schüler und die Firmen. Sowohl zu den einen als auch zu den anderen hält er das ganze Jahr über Kontakt und kann so gut einschätzen, welcher Absolvent in welche Sparte passt, und welcher Berufswunsch realistisch ist, sodass er im Hinblick auf die Anforderungen umgesetzt werden kann. Da die Mittelschule mehrere Abschlüsse anbietet, und dazu gehören zusätzlich noch die Absolventen der Praxisklassen, ist die Schule an einem breiten Angebot interessiert und bietet gleichzeitig eine bunte Auswahl an Abgängern für die Firmen.

„Die Schüler und Schülerinnen der Praxisklassen gehen beispielsweise oftmals in den Verkauf oder in Pflegeberufe, für Absolventen mit der Mittleren Reife sind Berufe wie Physiotherapeuten oder Büroberufe eine attraktive Möglichkeit“, verdeutlicht der Lehrstellenakquisiteur.

Neu dabei für Mittelschulabschlussgänger ist ein Unternehmen aus der Brunnenstadt, welches zum Packmitteltechnologen ausbildet. „A&R Carton ist zum ersten Mal hier bei uns, genau wie das Physioteam Christian Guranti“, so Pfannerstill. Und als dicke Fische neu ins Netz gegangen sind die Böwe Systec GmbH aus Augsburg und die Weka Media GmbH & Co.KG (Verlag) aus Kissing.

54 Firmen waren vertreten

Insgesamt stellten am Donnerstagabend 54 Firmen und weiterführende Schulen ihr Angebot vor und rund 250 Schüler plus Eltern informierten sich. Um den Messecharakter zu betonen, wird vonseiten der Schule darauf geachtet, dass ausreichend Platz vorhanden ist für die Aussteller. Das gesamte Untergeschoß, von der Turnhalle angefangen über Gänge bis hin zum Pausenareal und den Klassenzimmern, wurde am Donnerstag zweckentfremdet und den Ausstellern zur Verfügung gestellt.

Und diesen Aufwand betreiben Pfannerstill und sein Team nicht nur für die eigenen Schulabgänger, sondern auch für die Absolventen der Via-Claudia-Realschule, der Christophorus-Schule und des Fritz-Felsenstein-Hauses sowie der Mittelschule Bobingen.

Ebenso sind schon Achtklässler unterwegs mit Bewerbungsmappen, denn die Lehrstellenbörse ist eine gute Gelegenheit, mit Firmen in Kontakt zu kommen, um sich für einen Praktikumsplatz zu bewerben. Denn das gehört selbstverständlich zum Lernprozess dazu: Wie bewerbe ich mich richtig, wie führe ich ein Bewerbungsgespräch, das ist Bestandteil der Vorbereitungen aufs Berufsleben.

„Für die Unternehmen die mit uns zusammenarbeiten, liegt darin ein Vorteil, dass unsere Absolventen praxisorientierte Schulungen erhalten“, erläutert der erfahrene Pfannerstill und er rät in diesem Zusammenhang auch, mit Bewerbungen ein gutes Jahr vor Abschluss mit dem jeweiligen Jahreszeugnis zu beginnen, um sich einen guten Job in der Wunschfirma zu angeln.

@Claudia Deeney

 

 

Unternehmen stellen sich und ihre Lehrstellen den Jugendlichen vor

Vorbericht von Claudia Deeney zur Lehrstellenbörse an unserer Schule in der Augsburger Allgemeinen Zeitung vom 27.01.2020

Am Donnerstag ist es wieder so weit, die Mittelschule Königsbrunn öffnet ihre Pforten, um die Jobbörse 2020 für Schüler und deren Eltern zu präsentieren.

Die Lehrstellenbörse bietet den jungen Menschen die Möglichkeit, sich direkt an ihrer Schule über Ausbildungsplätze, Weiterschulungen oder Praktika zu informieren.

Dieser ganz besondere Service, nämlich Firmen und weiterführende Schulen ins eigene Haus zu holen, hat sich bestens bewährt, wie Lehrstellenakquisiteur Helmut Pfannerstill erklärt: „Im Laufe der Jahre haben wir immer mehr Firmen überzeugen können, zu unserer Jobbörse zu kommen, um an ihrem Stand Schüler und Eltern zu beraten und sich persönlich kennenzulernen.“

Am Donnerstag werden 55 Firmen und etwa zehn Bildungsanstalten präsent sein. Das Angebot richtet sich an die Achtklässler, die sich für einen Praktikumsplatz bewerben und an die zahlreichen Absolventen der jeweiligen Abschlussklassen, die auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz sind oder eine weiterführende Schule besuchen möchten.

Seit mehreren Jahren sind zudem die Bobinger Mittelschüler sowie die Realschüler der Via-Claudia-Realschule in der Brunnenstadt, die Schüler des Fritz-Felsenstein-Hauses und der Christophorus-Schule eingeladen, die Jobbörse zu besuchen.

Und die kommt durchaus professionell daher, der Eindruck einer Jobbörse mit Messecharakter ist auch gewünscht von den Machern. Die Pläne, welcher Stand wo seinen Platz findet, arbeiten Pfannerstill und Philipp Häring (Lehrer) aus.

Die praktische Umsetzung, nämlich wie viele Steckdosen beispielsweise benötigt eine Firma an ihrem Infopoint oder wie viele Stromkabel müssen insgesamt verlegt werden, für all das ist Kurt Hög als Schulhausmeister zusammen mit Hans Zikeli und dessen Praxisklasse zuständig.

Hög sieht dem Donnerstagabend ganz gelassen entgegen und sagt: „Wir sind als Team mittlerweile recht gut eingespielt, da gibt es kaum Überraschungen.“ Seit 22 Jahren ist er in das Geschehen rund um die Jobbörse mit eingebunden und kennt sich bestens aus.

Von der ersten Stunde an dabei ist Maria Wolff. Sie kann nichts erschüttern und sie ist als Fachlehrerin für Ernährung und Gestaltung fürs Catering zuständig. Wie bei Messen üblich, treffen sich im Anschluss an die Jobbörse die Aussteller noch auf einen kleinen Imbiss, um sich bei der Gelegenheit auszutauschen oder auch kennenzulernen. „Sechs neue Firmen sind in diesem Jahr bei uns zu Gast“, weiß Wolff, und das Catering erfüllt auch einen doppelten Zweck: Es hält nicht nur Firmenvertreter, Lehrer und Berater bei Laune, sondern ist auch eine gute Übung für die Arbeitsgemeinschaft (AG) Gastro. Denn die zwölf Schüler, die sich für diese AG entschieden haben, bereiten die kulinarischen Leckerbissen unter Anleitung ihrer Lehrerin vor.

Um den Ausstellern das Leben zu erleichtern und die Professionalität zu unterstreichen, empfangen Schülerinnen als Hostessen die Fachleute und geleiten sie an ihre Stände. Und zwar standesgemäß einheitlich gekleidet. Das Thema Kleidung spielt nicht nur an diesem Abend eine Rolle, denn die Schüler werden von Mandy Fischer (Berufsberatung Arbeitsagentur) gemeinsam mit Helmut Pfannerstill auf die Bewerbungen vorbereitet. Egal ob es um einen Praktikumsplatz oder um eine Ausbildungsstelle geht, die beiden Experten geben ihren Schützlingen Tipps. Das fängt beim Thema Kleidung an, geht über das Schreiben von Bewerbungen bis hin zur Beratung, welcher Beruf passt zum jeweiligen Absolventen.

Damit am Abend der Jobbörse für alle Beteiligten am Ende der Erfolg steht, erstellen Fischer und Pfannerstill einen Plan, welcher Schüler wann zu welchem Aussteller geht. Das Konzept macht Sinn, denn so ist gewährleistet, dass Betriebe mit potenziellen Lehrlingen in Kontakt kommen und schon bei dieser Veranstaltung erste konkrete Gespräche führen können.

Dass das so gut funktioniert, liegt daran, dass sich Helmut Pfannerstill und Mandy Fischer im Vorfeld viel Zeit für die Schüler nehmen und sie daher recht gut kennen und einschätzen können. „Wir nehmen uns Zeit und sprechen mit jedem Einzelnen und versuchen so, eine Balance zu finden, welche Vorstellung hat der junge Mensch, der da vor uns sitzt und was davon ist realistisch umsetzbar?“, erklären sie.

Möglichst allen Absolventen eine Zukunftsperspektive zu bieten, ist das Ziel, und die Zahlen spiegeln den Erfolg Jahr für Jahr wider. Bis auf wenige Ausnahmen haben die jungen Menschen bereits vor ihrem Abschluss einen Vertrag in den Händen und starten motiviert in die Abschlussprüfungen.

Die Lehrstellenbörse ist nur für eingeladene Schüler der Mittelschule Königsbrunn, der Via-Claudia-Realschule, des Fritz-Felsenstein-Hauses, der Christophorus-Schule und der Mittelschule Bobingen sowie deren Eltern.

© Claudia Deeney, AZ

Autorenlesung in den 5. Klassen

Am Dienstag den 21.01.20 besuchten uns die beiden Autorinnen Frau Gudrun Grägel und Frau Brigitte Diefenthaler aus Königsbrunn. Zu Beginn stellten sie sich vor und erzählten etwas über das Schreiben von Büchern.

Anschließend durften die Schüler einige Fragen stellen. Zum Beispiel: Wie sind Sie auf die Idee gekommen Bücher zu schreiben und warum ein Kinderbuch? Wie lange schreiben Sie schon Bücher und macht Ihnen das Spaß? Wie lange dauert es ein Buch zu schreiben bis es fertig ist? Haben Sie die Zeichnungen im Buch selbst gestaltet? Wie sind Sie auf die Themen in Ihrem Buch gekommen?

Zum Schluss lasen Sie uns 2 kurze Geschichten aus dem Kinderbuch „Pfiffi Schneck“ vor. Alle hatten viel Spaß dabei.

 

© Andrea Römer

Königsbrunner Eisschnellläufer überragend

Zwei erste Plätze belegten die Mädchen und Jungen der Mittelschule Königsbrunn gegen die starke Konkurrenz aus Burgau und Füssen.

In der Wettkampfklasse M IV (Jahrgang 2007 und jünger) dominierten die Mädchen die Schulen aus Burgau klar mit 7 Sekunden Vorsprung auf die zweitplatzierte Mannschaft der Mittelschule Burgau.

Eine geschlossene Mannschaftsleistung und der absolute Siegeswille verhalfen den Jungs der Wettkampfklasse J III (Jahrgang 2004 – 2007) mehr als verdient mit 2 Sekunden Vorsprung in der Mannschaftswertung auf Platz 1.

In der Gesamtwertung der einzelnen Wettkämpfe erreichte Patrick Seidel Platz 2, Manuel Happernagl Platz 2, Damian Schmiedel Platz 3 und Judith Edenharder Platz 1.

Ein super Ergebnis, über das sich die erfolgreichen Mannschaften, aber auch die Betreuer der Eislaufmannschaften Frau Bürger und Herr Garreis sehr freuten.

Beide Mannschaften vertreten die Mittelschule Königsbrunn nun beim Landesfinale Eisschnelllauf in Inzell am Mittwoch, 12.02.2020.

Der Bürgermeister der Stadt Burgau, Herr Konrad Barm, und der Schulrat des Landkreises Günzburg, Herr Robert Kaifer, überreichten bei der Siegerehrung am Ende des Wettkampftages den Mannschaften Urkunden und Medallien persönlich.

© Günter Garreis

Never give up

Einen Besuch der besonderen Art empfingen die Schüler der 5. & 7. Klassen im Sportunterricht am Dienstag, den 21.01.20. Die Königsbrunner Footballlegende Frank Roser besuchte seine ehemalige Schule und hielt mit den Schülern ein Flag Football Training ab. Frank war von 1996 – 1999 Schüler an der Mittelschule Königsbrunn. Nachdem er auf dem Bayernkolleg Augsburg sein Abitur ablegte, schloss er ein Lehramtsstudium ab. Bereits während seines Studiums arbeitete Frank erfolgreich als Footballtrainer in ganz Deutschland. Zuletzt war er als Profi-Trainer in den USA und in Japan tätig.

Die Stunde mit Coach Frank stand unter dem Motto „Never give up – believe in yourself“. Die Schüler lernten spielerisch die Grundlagen der kontaktlosen Footballvariante. Der ehemalige Nationalspieler und Nationaltrainer erkannte auch einige talentierte Spieler.

Die Sportlehrer und die Schüler bedanken sich bei Coach Frank für den tollen Besuch, sowie bei den Königsbrunner Ants und dem Turnverein Augsburg für das Ausleihen des Trainingsequipments.

 

© Marc-Oliver Wagner

Berufswahl Siegel Bayern Mittelschule Königsbrunn
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