Das SMV-Interview zum Jahresabschluss

  1. Das Jahr geht langsam dem Ende zu. Tony, Olli, eure Prüfungen habt ihr erstmal hinter euch? Wie geht es euch aktuell?

Tony: Ich würde sagen, ziemlich erleichtert. Es ist erstmal ziemlich erfreulich, weil ich nichts mehr für die Schule machen muss, aber ich bin auch ein bisschen traurig, weil ich ja nächstes Jahr nicht mehr hier bin und es schon ein großer Lebensabschnitt hier an der Schule war.

Olli: Sehr gut. Ich bin froh, dass ich den QA geschafft habe.

 

  1. Am 16. März fand Schule erst einmal zu Hause statt. Wie war die Zeit für euch zu Hause?

Alex: Es war eigentlich sehr langweilig, weil ich immer zuhause rumhocken musste. Ich habe auch ein bisschen an Disziplin verloren, vor allem was das Lernen und die Hausaufgaben für die Schule betrifft. Ich habe die Schule und meine Mitschüler vermisst. Aber ich habe ein neues Hobby gefunden: Joggen.

Tony: Ich glaub zu der Zeit habe ich das ziemlich genossen, weil ich damals dringend Erholung brauchte. Das war ganz angenehm. Leider war das dann aber zu viel Erholung. Ich bin ziemlich faul geworden. Ansonsten war es aber auch eine einsame Zeit, ich habe zwar viel Zeit mit meiner Familie verbracht, wir saßen 24/7 aufeinander, mir hat aber auch der Kontakt zu meinen Freunden gefehlt.

Olli: Ich fand die Zeit eigentlich angenehm, man hat viel Zeit für sich und seine Freunde gehabt. Man konnte zu Hause sehr viel erledigen und auch sehr viel lernen.

 

  1. Hattet ihr in dieser Zeit Kontakt zu euren Mitschülern?

Tony: Ganz am Anfang haben wir beschlossen eine Lerngruppe zu bilden, jedoch hat sich das aber dann wieder ziemlich schnell aufgelöst, weil man sich ja nicht mehr treffen durfte. Wir haben leider nur ein Treffen mit  6 Personen hinbekommen. Ansonsten war der Kontakt nur übers Handy, bzw. auch mit Discord.

Alex: Zu ein paar Mitschülern hatte ich Kontakt übers Handy.

Olli: Ja, per Handy.

 

  1. Nach und nach durften die Schüler wieder in den Präsenzunterricht. Wie war das für euch?

Alex: Ich war sehr erleichtert und habe mich darauf gefreut meine Mitschüler wieder zu sehen.

Tony: Ich war auch ziemlich froh darüber, mir hat der soziale Kontakt gefehlt.

Olli: Die Homeoffice-Zeit war zwar angenehm, dennoch fand ich den Präsenzunterricht besser, weil man da alles für uns organisiert hatte und man mit den Lehrern besser lernen konnte als zu Hause.

 

  1. Tony, Olli. Glaubt ihr die Corona-Zeit war für die QA/ MSA-Prüfung für euch von Vorteil oder Nachteil?

Tony: Ich würde sagen in gewissen Punkten ja, aber auch nein. Schulisch war es nicht vom Vorteil, aber in dieser Zeit habe ich meine Tätigkeiten in der MatriX intensiv ausbauen können und dadurch ein neues großes Hobby gefunden: Ich arbeite mit der MatriX Königsbrunn an einem Live-Stream-Format. Grundsätzlich würde ich aber sagen, es kommt auf die einzelnen Personen an,  wie fleißig sie in dieser Zeit waren. Die neue Zusammenstellung der Lerngruppen im Präsenzunterricht fand ich aber gut.

Olli: Ich glaube, es war nicht wirklich hilfreich, da man auch Unterrichtsstoff für den QA in der Home-Office-Zeit hatte, den man selbst bearbeiten musste und mit dem Lehrer einfach besser gewesen wäre.

  1. Glaubt ihr, das nächste Jahr wird anstrengender, wenn es wieder „normal“ weitergeht?

Alex: Ich glaube, wir sind gut vorbereitet worden für das nächste Jahr. Gerade in Englisch, Deutsch und Mathe. Aber schade ist, dass wir in GSE bestimmte Themen, wie z.B. den 2. Weltkrieg leider auslassen mussten.

  1. Schule im Regelbetrieb ab September. Haltet ihr das für realisierbar?

Tony: Ich denke, dass wir auf jeden Fall noch Masken tragen müssen, der Regelbetrieb aber durchaus denkbar ist.

Alex: Ja, ich glaube schon, aber ich denke, es wird noch eine zweite Welle kommen.

Olli: Ja, ich glaube das wird wie die letzten Jahre. Ganz normal wieder.

  1. Schulmotto dieses Jahr war ANFANGEN – DURCHHALTEN – ERFOLG HABEN. Fallen euch Beispiele aus diesem Schuljahr ein, wo ihr das Motto umsetzen konntet?

Alex: Ja, gerade die Corona-Zeit. Am Anfang mussten wir ins Homeoffice, dann mussten wir die ganzen Wochen das selbständige Lernen durchhalten und der Erfolg lag für mich darin, dass wir wieder in die Schule gekommen sind.

Tony: Ich würde sagen über das ganze Schuljahr. Man muss sich ja zunächst aufraffen, die schulischen Pflichten zu erfüllen und das Schuljahr über durchzuhalten, um am Ende Erfolg zu haben.

Olli: Das Schulmotto fand ich ganz passend eigentlich. Ich habe Anfang der 9. Klasse angefangen richtig zu lernen, dann durchgehalten, auch in der Corona-Zeit und am Ende dann den QA geschafft.

  1. Vor allem im ersten Halbjahr wart ihr in der Funktion als Schülersprecher aktiv tätig. Welche SMV-Aktionen sind euch noch in Erinnerung geblieben? Was ist eurer Meinung nach besonders gut gelungen?

Tony: Die Halloween-Stunde.

Alex: Das würde ich auch sagen, die Halloween-Stunde für die 5.-Klässler hat sehr viel Spaß gemacht.

Tony: Wir hatten noch den Weihnachtsverkauf mit den Mützen und Getränken und die Valentinstagsrosen.

Alex: Einen Lehrer-Schüler-Termin haben wir noch geschafft, die Verkehrshelfer teilweise organisiert.

Tony: Der SMV-Getränkeverkauf kam leider nicht so gut an. Da haben wir fast nichts verkauft.

Olli: Auf jeden Fall die ganzen Treffen mit den anderen Klassensprechern, mit der SMV an der Schule, aber auch das SMV-Treffen in Dinkelscherben war sehr schön gestaltet, hat Spaß gemacht und man hat was dazu gelernt.

  1. Gibt es etwas, dass ihr noch gerne umgesetzt hättet, Corona euch aber in die Quere kam?

Tony: Ganz klar, die Abschlussfeier der Abschlussklassen. Aber auch die Ostereiersuche.

Alex: Die Mitorganisation des Sommerfests. Einen zusätzlichen Cocktailverkauf im Sommer oder auch die geplanten Workshops für die Schüler. Ich hatte auch vor eine Bürgermeister-Fragestunde für die Schüler zu organisieren. Aber das kann ja nächstes Jahr noch umgesetzt werden.:-)

 

  1. Was hat euch an der Arbeit des Schülersprechers gefallen?

Alex: Eigentlich alles. Aber insbesondere das Übernehmen von Verantwortung und das Organisieren.

Tony: Was ich am meisten mochte, waren die Seminare mit den anderen Schülersprechern aus dem Landkreis. Die haben immer wieder Spaß gemacht und ich stehe immer noch im Kontakt mit den anderen Schülersprechern.

 

  1. Alex, Olli, lasst ihr euch nächstes Jahr noch einmal zur Wahl aufstellen?

Alex: Ja, auf jeden Fall.

Olli: Ich bin mir ehrlich gesagt noch nicht ganz sicher.

Gibt es noch etwas, dass ihr der Schulgemeinschaft auf diesem Weg noch mitteilen wollt?

Alex: Vielen Dank für euer Vertrauen und dass ich euer Schülersprecher sein durfte. Ich würde mich von Herzen freuen, wenn ihr mich nächstes Jahr wiederwählt. Genießt die Ferien. Ich freue mich auf euch im nächsten Schuljahr.

Olli: Ich bin derselben Meinung wie Alex.

 

Vielen Dank für eure Zeit und eure ehrlichen Antworten.

© Alex Häuser, Verbindungslehrer

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